DAS SEMINARHAUS

der Hundeschule Pfoten-Team Roßbach

Angelika Lanzerath

Angelika Lanzerath

(Foto Sophie Strodbeck)

Von Beruf bin ich staatlich anerkannte Erzieherin. Ich war lange Jahre Heimleiterin und dies mit Herz und Seele. Dann hatte ich das große Glück, mein Hobby zu meinem Beruf machen zu können.

Ich bin anerkannte Sachverständige nach § 4 Abs. 2 DVO  ( LhundG NRW) zur Durchführung von Verhaltenstests sowie zur Erteilung von Sachkundenachweisen.

Wenn Sie in meiner Hundeschule spezielle Methoden mit Fantasienamen suchen, sind Sie bei mir fehl am Platze! Jedes Mensch-Hund-Team ist individuell zu beurteilen, so handhabe ich es nunmehr seit mehr als 35 Jahren und beide Seiten waren und sind damit zufrieden. Ich sehe mich als Dolmetscher zwischen Mensch und Hund. Das Nichtverstehen des Vierbeiners, die zu hohen oder falschen Anforderungen machen oft das Leben unnötig schwer.

Von 1980 bis 2015 war ich Mitarbeiterin von Günther Bloch und leitete seit 2002 die dortige Hundeschule eigenverantwortlich. Seit Günther in den wohlverdienten Ruhestand ging, führe ich meine eigene Hundeschule unter dem Namen "Hundeschule Angelika Lanzerath".

Sogenannte Problemhunde liegen mir besonders am Herzen, leiden doch nicht nur die Familien, sondern auch der Vierbeiner. Den so häufig von Kollegen benutzten Satz "wir arbeiten ohne Gewalt" erspare ich mir, da das für jeden seriös arbeitenden Hundetrainer/in selbstverständlich ist.

Da mich seit nunmehr 40 Jahren immer mehrere Herdenschutzhunde (Kuvasz) begleiten, sind mir die Probleme, die man mit Vierbeinern dieses Hundetyps bekommen kann (aber nicht muss), nicht fremd. Auch Mehrhundehaltern kann ich für ihr Zusammenleben wertvolle Tipps geben.

Mir macht der Umgang mit Menschen sehr viel Freude, haben wir Trainer/innen doch zuerst einmal die Aufgabe, die Zweibeiner im Umgang mit ihren Hunden zu schulen. Hierbei steht bei mir der Respekt vor Mensch und Hund im Vordergrund. Ich nehme Ihre Sorgen ernst!

Tagesseminar 17./18.04.2021:

Erziehung von Sturkopf-Hunden

Gibt es wirklich sture Hunde? Diese Frage wird so manchem Hundehalter ein verzweifeltes Lächeln ins Gesicht zaubern. Eigentlich klappt nichts so, wie man es sich vorgestellt hatte, als man einen Hund ist Haus holte.

 

Sie können den Hundehalter buchstäblich zur Weißglut bringen! Warum möchten manche Hunde den ganzen Tag gefallen und mit dem Mensch kooperieren? Warum sind eben andere Vierbeiner überhaupt nicht daran interessiert? Bestimmt hat der Vierbeiner einen „Esel“ im Erbgut, oder er gehört mir Sicherheit einer Rasse oder einem Hundetypen an, den man eben nicht erziehen kann. Ja, das ist eine gute Idee, man stiehlt sich aus der Verantwortung indem die ganz „besonderen Rasseeigenschaften“ als Ursache für ein Versagen in der Erziehung zum alltagstauglichen Hund herangezogen werden.

Herdenschutzhunde sind eben so! Molosser sind eben so! Sture Hunde sind eben so! Basta!

Schade, wenn so früh aufgegeben wird.Natürlich ist das der bequemste Weg, aber man bringt sich um unendlich viel Freude, die gerade die Erziehung eines Hundes mit „Eselgen“ machen kann. Oft sind es ganz einfache Tipps, die den Zweibeiner auf den richtigen Weg bringen, mit dem vierbeinigen Gefährten ein tolles Team zu bilden.

Kann man nicht auch diese Hunde erziehen? Ja, man kann nicht nur, man muss sogar!

Wie man das macht , was man tun und nicht tun sollte, das werden wir in diesem Seminar ausführlich besprechen. Im Praxisteil werden Mensch-Hund-Teams videografiert, und die einzelnen Szenen gemeinsam analysiert.

Natürlich ist wie immer Zeit, die den eigenen Hund betreffenden Fragen anzusprechen.

Seminarpreis 165 € für zwei Tage.

Hier zur Anmeldung


 
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